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Keine Franzbrötchen

21. Juni 2010

Doch, ich war zufrieden mit Twoday. War schön, all die Jahre, manchmal ein wenig eingeschränkt in den Möglichkeiten, aber, doch. Dass ich jetzt auf WordPress bin, hat in erster Linie damit zu tun, dass ich das Handling hier angenehmer finde. Statistiken lassen sich besser verwalten, es gibt schönere Layouts (auch wenn man das in der Bandschublade bis jetzt noch nicht merkt). Vielleicht fühle ich mich hier wohl, doch.

Was mir nicht so gefällt: WordPress ist ein Riesenladen, im Vergleich zu Twoday. Und in solch einem Riesenladen kommt es eben auch vor, dass einem die Nachbarschaft nicht zusagt. Da kommt es vor, dass einem morgens als empfehlenswertes Blog heftigste Islamfeindlichkeit, unverblümte Xenophobie und brutalstes Dumpfbackentum um die Ohren gehauen wird – Politically Incorrect (wird hier konsequent nicht verlinkt) ist ein Ausbund an seriöser Diskussionskultur dagegen.

Muss man das aushalten? Vielleicht. Aber ein wenig fühlt man sich doch wie wenn man die erste Nacht mit der neuen Flamme verbracht hat, nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass der Bäcker bei ihr um die Ecke a) einen florierenden Handel mit der Jungen Freiheit (wird ebenfalls nicht verlinkt) treibt und b) keine Franzbrötchen hat.

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