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Nachlese Dockville 2010

15. August 2010

Was? Dockville 2010, 13.-15. 8. 2010, HH-Wilhelmsburg, Reiherstieg

Verpasst? Klaxons, interessierten mich eigentlich noch nie, außerdem spielten Frittenbude parallel.
Jan Delay, weil man wissen muss, wann gut ist.
Bonaparte, weil die Sterne parallel spielten. Gute Entscheidung, wegen Sternen, aber schade wars trotzdem.
Therapy?, weil ich nicht mehr 20 bin, echt.
K.I.Z., weil ich nicht mehr 12 bin.
Slime, weil ich zwar um die historischen Verdienste dieser Band weiß, weil ich aber auch weiß, dass Punkrock in den letzten 30 Jahren inhaltlich wie ästhetisch eine Entwicklung gemacht hat, bei der Slime einfach nicht mehr dabei sind.
The Drums, weil ich schon mit Delphic ein ausreichendes Maß an gehypten Britbands um die Ohren hatte. Ja, ich weiß, dass die Drums aus den USA kommen. Trotzdem.
War ich eigentlich überhaupt mal an der Hauptbühne?

Schönster Konzertmoment? Als Wir sind Helden „Bring mich nach Hause“ spielten und ich mit einem Schlag ergriffen war, trotz festen Vorsatzes, so kommerziellen Kram nicht gut finden zu können.

Überraschendster Konzertmoment? Zu realisieren, dass Gustav schwanger ist. Weil ich mit meiner ganz tollen Textinterpretationssicherheit immer davon ausgegangenen war, dass die Frau Jantschitsch doch eigentlich lesbisch sein müsste. Ja, ich weiß, dass eine Schwangerschaft auch dann möglich wäre, Danke für die Aufklärung.

Und die Kunst? Schien mir besser ins Festivalkonzept integriert als noch vergangenes Jahr. Eigentlich stolperte man immer wieder über Kunst, Thomas Judischs „Nur drei Schritte ins Paradies“ etwa wurde tatsächlich zur Schlammschlacht genutzt, und „Ein kleiner Regen dämpft das große Gewitter“ vom Institut für wahre Kunst im Anschluss dankbar angenommen, um die Schlammspuren zumindest halbwegs abzuwaschen.

Und jetzt? Wirds erstmal Herbst.

2 Kommentare leave one →
  1. 15. August 2010 19:55

    @Frittenbude: Ach, ich weiß nicht.
    @Kunst: Der Parcour im Dorf war super! Endlich mal wieder rutschen. Und auch ansonsten hat die Kunst einiges an Emotionen „entflammt“ :)
    @Gustav: Geh bitte, das hätt ich dir sagen können, dass sie an Freund hat. Ich weiß sogar wen. Aber schwanger ist trotzdem eine Überraschung – erklärt allerdings die angekündigte, längere Auszeit auf ihrer Website
    @Wir sind Helden fand ich auch überraschen großartig. Sonst krieg ich bei so kompletter Nettigkeit immer Kotzreiz. Aber nicht bei Judith.

    Und jetzt hör ich auf, weil sonst hab ich morgen nix mehr über zu schreiben :)

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  1. Ein fröhliches Kind (Nachlese Dockville 2011, Kurzversion) « Bandschublade

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