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Flogging a dead horse

12. Dezember 2010

In der Schule waren das immer die Fiesesten: die gegenüber den Beliebten buckelten und gleichzeitig diejenigen traten, die ohnehin keine Freunde hatten. Kaum noch Freunde hat heute: Myspace. Myspace ist prollig, unübersichtlich, verspammt, grundsätzlich langweilig und außerdem von Murdoch. Beliebt hingegen ist Facebook. Jeder ist auf Facebook, Facebook macht Spaß, ist Telefon und SMS und E-Mail gleichzeitig, auf Facebook treffe ich Freunde, mache Statusmeldungen, chatte und spiele. (Und dass Facebooks Mark Zuckerberg vielleicht gar keine sympathischere Figur ist als Rupert Murdoch, verdränge ich erfolgreich.) Niemand mag Myspace, also, niemand von den Leuten, die ich mag. Und deswegen habe ich jetzt, endlich, meinen Account gelöscht und bin nur noch auf Facebook aktiv (und manchmal auf dem komischen Xing). Tschüss, Myspace.

Aber ganz kurz möchte ich noch daran erinnern, dass Myspace auch einmal ganz cool war, das nächste dicke Ding, ein Ort, an dem man spannende Entdeckungen machen konnte. Die Chicks on Speed erzählen davon, in „Myspace“ (2007).

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